Pfarrblatt Nr. 39    20. September 2009

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Gottesdienste    Ökumenisches Fiire mit de Chliine     Bettagsopfer    Glückwunsch zur Taufe    Birmenstorfer Pater Georg Zehnder erzählt von Madagaskar    Eidgenössischer Dank-, Buss- und Bettag    Niklaus von Flüe, Landespatron   

Gottesdienste

25. Sonntag im Jahreskreis
Eidgenössischer Dank-, Buss- und Bettag
Bettagsopfer für die Inländische Mission

Samstag, 19. September
10.00 Fiire mit de Chliine in der kath. Kirche
17.00 bis 17.30 Beichtgelegenheit
18.00 Eucharistiefeier mit Pfr. K. Walkowiak, Esther Gojo und Lilli Burkart
Aufnahme der neuen Ministrantinnen
Jahrzeiten für Josef und Marie Heimgartner-Renggli / Albert Büchi-De Pool / Paul und Maria Theresia Suter-Scherrer / Walter Heimgartner-Roos

Sonntag, 20. September
Eidgenössischer Dank-, Buss- und Bettag
10.00 Eucharistiefeier mit Pfr. K. Walkowiak
Es singt der Männerchor Fislisbach
11.00 Anbetungsstunde mit dem Männerverein
12.00 Taufe von Lara Wiederkehr

Montag, 21. September
19.30 Diavortrag im Vereinshaus vom Birmenstorfer Pater Georg Zehnder über seine 38-jährige Tätigkeit in Madagaskar

Mittwoch, 23. September
9.00 Rosenkranz
Wir beten um geistliche Berufe

Donnerstag, 24. September
18.45 Rosenkranz

Freitag, 25. September
Hl. Niklaus von Flüe, Landespatron
9.00 Eucharistiefeier mit Pfr. K. Walkowiak

Samstag, 26. September
17.00 bis 17.30 Beichtgelegenheit
18.00 Eucharistiefeier mit Pater Walter Oberholzer
1. Jahrzeit für Julian Meier-Muntwyler
Jahrzeiten für Margrit Meier-Muntwyler / Alwina Glauser-Muntwyler / Ernst und Elsa Schibli-Moser / Walter Schibli-Notter / Alois Schreiber-Benz und 1. Ehefrau Anna geb. Wunderlin / Adele Peterhans-Zanutto

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Ökumenisches Fiire mit de Chliine 

Samstag, 19. September 2009 um 10.00 Uhr in der kath. Kirche zum Thema: "bäte".
Nach der langen Sommerpause freuen wir uns, mit vielen Kindern, Mami's, Papi's, Grosseltern, Gotten und Götti, Alt und Jung zu feiern. Gemeinsam beten und singen wir und hören eine Geschichte. Im Anschluss an das Fiire sind alle herzlich zu Kaffee/Sirup und etwas Feinem im Vereinshaus eingeladen.

Katechetin L. Burkart, Diakonin C. Buschor und Team

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Bettagsopfer

Der Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag erinnert uns daran, dass wir alle eine Verantwortung für das Wohl unserer Gemeinschaft tragen. Das Bettagsopfer steht ganz im Zeichen dieser Verantwortung und der Solidarität in unserem Land! Traditionsgemäss wird am Bettagswochenende in allen katholischen Gottesdiensten der Schweiz das Opfer für die Inländische Mission IM, das schweizerische katholische Solidaritätswerk, aufgenommen. Seit bald 150 Jahren steht dieses Hilfswerk im Dienst der Schwachen in der katholischen Kirche der Schweiz. Heute gilt die Hilfe der Inländischen Mission vor allem armen Pfarreien in Berggebieten und Randregionen, aber auch Seelsorgeaufgaben in den Agglomerationen oder Projekten für Menschen mit besonderen Seelsorgebedürfnissen. Die Schweizer Bischöfe empfehlen das Bettagsopfer.

IM Schweizerisches katholisches Solidaritätswerk

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Glückwunsch zur Taufe

Am 20. September wird um 12.00 Uhr in unserer Kirche Lara Wiederkehr getauft. Es ist die Tochter von Alexandra Wiederkehr und Simon Zehnder, wohnhaft an der Ahornstrasse 3. Liebe Lara, unsere Pfarrei freut sich, dich in unsere Glaubensgemeinschaft aufzunehmen. Mögest du in unserer Mitte Segen und Schutz erfahren.

Pfarreirat

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Birmenstorfer Pater Georg Zehnder erzählt von Madagaskar

Am Montag, 21. September, ist Pater Georg Zehnder in Fislisbach zu Gast. In einem Diavortrag berichtet er um 19.30 Uhr im Vereinshaus von den Madagassen, bei denen er seit 38 Jahren lebt. Wir werden ihre Schulen, die medizinische Versorgung, die Lebensbedingungen kennen lernen. Wir werden hören, wie durch das Radio Nachrichten verbreitet werden, so dass die Leute von den ungeahnten Änderungen, die auf sie zukommen, nicht total überfordert sind. Madagaskar braucht unsere Unterstützung. Pater Georg Zehnder wird unsere Gaben zu den Madagassen bringen. Er fliegt Ende September zurück.

Pfarreisekretariat: Sr. Ingrid Hug

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Eidgenössischer Dank-, Buss- und Bettag

Zum ersten gesamtschweizerischen Dank-, Buss- und Bettag kam es am 8. September 1796. Und seit 1832 steht auch das Datum fest: jeweils der dritte Sonntag im September. Sein eigentliches heutiges Gewicht erhielt der Tag im Umfeld der Gründung des Bundesstaates von 1848. Der Bundesstaat von 1848 war keine Selbstverständlichkeit, sondern musste errungen werden. Noch standen das junge Staatsgebilde und der Religionsfriede zwischen Katholischen und Reformierten auf wackligen Beinen. So war es klug, mit einem gemeinsamen Dank-, Buss- und Bettag auf die Verwurzelung in der christlichen Tradition hinzuweisen und durch die gemeinsame Besinnung dem noch fragilen Staatsgebilde ein festigendes Element zu geben. Damit wurde das Verbindende betont und der Respekt vor dem politisch und religiös Andersdenkenden gefördert. Heute wird der Bettag als ökumenischer Festtag begangen. Er ist der Tag der Solidarität, der Tag der Geschwisterlichkeit. Er zeigt, dass wir Menschen zusammengehören, dass wir als "Kinder Gottes" nicht nur untereinander, sondern mit der ganzen Schöpfung Gottes verbunden sind, dass wir füreinander und für die Schöpfung Verantwortung tragen.

Historisches Lexikon der Schweiz

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Niklaus von Flüe, Landespatron

Er lebte von 1417 bis 1487 in Flüeli. Er arbeitete dort als Bergbauer, heiratete und wurde Vater von zehn Kindern. In seinem Heimatkanton Obwalden übte er das Amt eines Ratsherrn und Richters aus. Mit fünfzig Jahren gab er nach langem Ringen mit sich und mit dem Einverständnis seiner Frau dem Wunsch nach, die Nähe Gottes in der Einsamkeit zu suchen.
Nach längerer Wanderschaft liess er sich in einer Klause nahe dem Haus seiner Familie als Einsiedler nieder. Es wird berichtet, er habe dort zwanzig Jahre ohne Speise und Trank gelebt. Von überall her kamen Menschen zu ihm, die ihn wegen der Kraft seines Gebetes und seiner tiefen Gottverbundenheit verehrten und seine Klarheit als Berater und Seelsorger schätzten. Er vermittelte in politischen Uneinigkeiten und bewahrte 1481 die Schweiz vor einer dauerhaften Spaltung.

Magnificat, Monatsschrift September 2009
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