Pfarrblatt Nr. 11    12. März 2006

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Gottesdienste    Ökumenische Sunntigsfiir am Suppentag    Ökumenischen Fiire mit de Chliine     Firmung   

Gottesdienste

2. Fastensonntag
Kollekte und Reinerlös zu Gunsten des Vereins "Helfen Sie helfen"
Projekt: Mutter und Kind in Not in der Ukraine

Samstag, 11. März
17.00 bis 17.30 Beichtgelegenheit
18.00 Eucharistiefeier
Dreissigster für Max Peterhans-Wettstein
Jahrzeit für Max Peterhans-Huber, Tochter Luzia Peterhans / Beat und Anna Peterhans-Peterhans / Franz-Xaver und Marie-Theresia Peterhans-Büchler / Heinrich und Lina Peterhans-Wettstein / Ernst Josef Peterhans-Schilter / Armin Wettstein-Thaler / Johann und Martha Schibli-Stirnimann

Sonntag, 12. März
SUPPENTAG
9.00 Eucharistiefeier
10.30 Oekumenischer Gottesdienst (anschliessend Suppenzmittag im Kirchgemeindehaus)

Dienstag, 14. März
19.30 Eucharistiefeier

Mittwoch, 15. März
9.00 Eucharistiefeier

Donnerstag, 16. März
9.00 Eucharistiefeier
18.45 Rosenkranz

Freitag, 17. März
9.00 Eucharistiefeier

Samstag, 18. März
17.00 bis 17.30 Beichtgelegenheit (Aushilfe)
18.00 Eucharistiefeier
Jahrzeit für Hans und Martha Schibli-Näf / Ritha Jetzer-Seiler / Wilhelm und Maria Agnes Peterhans-Dönni / Fridolin Josef Peterhans-Romer / H. H. Pfarrer Emilian Brunner / Charlotte Heimgartner-Eichenberger / Margaretha Heimgartner-Egli / Jakob Wettstein-Matt / Josef und Martha Wettstein-Suter / Notburga Maria Wettstein / Walter und Maria Bögli-Heimgartner / Franz Xaver Muntwyler und Ehefrau Maria geb. Burger / Josef und Hedwig Heimgartner-Büchi / Jacqueline Kaiser-Bloem

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Ökumenische Sunntigsfiir am Suppentag

Wir laden dich und deine Gspändli ganz herzlich ein, mit uns die nächste Sunntigsfiir zu feiern.
12. März 2006 von 10.30 bis ca. 11.30 Uhr im Vereinshaus
Nach der Sunntigsfiir wird im kath. Kirchgemeindehaus für dich und deine Eltern - und alle die wollen - eine feine Suppe geschöpft.
Wir freuen uns auf dich!

die Sunntigsfiir-Frauen

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Ökumenischen Fiire mit de Chliine 

Sonntag, 12. März 2006 um 10.30 Uhr im kath. Pfarrhaus zum Thema:
"Das Geheimnis des Affenbrotbaums".
Kommt Kinder, mit euren Eltern, Grosseltern, Gotti und Götti, ihr seid eingeladen zu erleben, was hinter dem Geheimnis steckt!

Katechetin L. Burkart, Diakon H.P. Hauri und das Vorbereitungsteam freuen sich auf viele Mitfeiernde.

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Firmung

Am Samstag, 1. April wird Bischof Kurt Koch unsere Gemeinde besuchen, um 29 Jugendlichen das Sakrament der Firmung zu spenden. Die Jugendlichen im Alter von 14 - 15 Jahren bereiten sich seit über einem halben Jahr auf dieses Ereignis vor. Doch was ist eigentlich das Sakrament der Firmung? Was bewirkt es? Die Firmung ist wohl das am wenigsten greifbare Sakrament: Das eigentliche Ereignis, die Herabkunft des Heiligen Geistes, geschieht still. In der Taufe veranschaulichen das Wasser, das weisse Kleid und die brennende Kerze, was geschehen ist. In der Eucharistie können wir Jesus Christus in seinem Leib und seinem Blut sichtbar empfangen. In der Firmung sind die Zeichen unscheinbarer, deshalb fällt es uns auch schwer, die Bedeutung und den Sinn der Firmung zu erkennen. Taufe und Firmung als eigenständige Sakramente gibt es seit der Kindertaufe. Weil in der Kindertaufe die Eltern nur stellvertretend für das Kind den Glauben bekennen, wurde die Firmung zur Taufbestätigung. Nach diesem Verständnis konnte die Firmung gespendet werden, sobald das Kind im unterscheidungsfähigen Alter war. Heute ist es üblich, junge Menschen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren zur Firmvorbereitung einzuladen. Dieses Alter der Jugendlichen macht ein Verständnis der Firmung möglich. Die Jugendlichen befinden sich an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Der Übergang in eine neue Verantwortung ereignet sich auch in der Firmung. Die Firmung wird zum "Sakrament der Mündigkeit". Sie bedeutet einen ersten Schritt ins Erwachsensein innerhalb der Kirche, mit ihr beginnt die Sendung des einzelnen in die Welt. Wenn die Jugendlichen bei der Firmung vor dem Bischof stehen, dann drückt ihre Körperhaltung schon das aus, was der Heilige Geist in ihnen bewirken will: Er will ihnen Stehvermögen schenken, will ihnen helfen, zu sich selbst zu stehen, einen Standpunkt zu haben, standhaft zu sein, wenn Schwierigkeiten in ihrem Leben auftreten. Es nützt nichts, die möglichen Schwierigkeiten vorher schon einmal durchzuspielen, den Umgang mit ihnen einfach einzuüben. Im Ernstfall fühlen wir uns ganz anders, reagieren ganz anders. Die Firmung wappnet den einzelnen auf andere Weise. Wenn der Bischof seine Hände auf den Kopf jeder Firmandin und jedes Firmanden legt, drückt er damit aus, was der Heilige Geist im Leben jedes Menschen sein möchte: Beistand. Auch die Firmpaten drücken dies durch ihr Dabeistehen aus. Sie wollen den Jugendlichen in ihrem Christsein Rückendeckung geben. Wir spüren selbst, wie wichtig diese persönliche Unterstützung im Glauben heute ist, wie gut die Nähe eines Menschen tut. Im Firmritus zeichnet der Bischof den Jugendlichen mit Chrisam ein Kreuzzeichen auf die Stirn, nennt den Firmnamen und spricht: "Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist." Ein Siegel schützt vor Fälschung, Gott sagt: "Ich weiss, wer Du bist, Du brauchst mir nichts vorzumachen. Ich sehe dich und ich beschütze Dich deshalb." Ein Siegel spricht auch für Qualität. Gott sagt: "Du bist mir wertvoll. Ich selbst habe Dich so wunderbar gestaltet. Du gehörst zu mir." Schliesslich drückt Gott durch sein Siegel, das Kreuz, aus: "Ich bürge für Dich, egal, was passiert, ich verlasse Dich nicht." Gottes Geist belebt die Schöpfung. Er schenkt uns Menschen den Lebensatem. Alle unsere Kräfte, Verstand, Herz und Gemüt sind Gaben seiner Güte. "Mit folgenden Worten wird im Psalm 104 die lebensschaffende Kraft des Geistes Gottes gepriesen: Herr, wie zahlreich sind deine Werke... Sendest du deinen Geist aus, so werden sie alle erschaffen und du erneuerst das Antlitz der Erde."

Theo Weibel, Jugendseelsorger
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