Pfarrblatt Nr. 33    14. August 2005

Druckversion

Gottesdienste    Kräutersegnung am Fest Maria Himmelfahrt    Nicht vergessen!    175 Jahre Kirchweihe     Erstkommunionausflug    Stellungnahme der Kirchenpflege zur Harmonisierung der Feiertage   

Gottesdienste

Fest Maria Aufnahme in den Himmel
Aushilfe: Pater Walter Oberholzer

Samstag, 13. August
17.00 bis 17.30 Beichtgelegenheit
18.00 Eucharistiefeier
Jahrzeit für Heinz Rippstein-Knobel / Rosa Wettstein / Gustav und Sophie Schibli-Peterhans / Karl Schibli und Klara Schibli / Anna Schibli-Höfler / Gotthard und Maria Meier-Müller / Josef und Margaretha Schibli-Kuhn

Sonntag, 14. August
10.00 Eucharistiefeier (Es singt der Kirchenchor)
anschliessend Kaffeestube im Vereinshaus

Montag, 15. August
09.00 Eucharistiefeier

Dienstag, 16. August
19.30 Eucharistiefeier

Mittwoch, 17. August
09.00 Eucharistiefeier

Donnerstag, 18. August
09.00 Eucharistiefeier
18.45 Rosenkranz

Freitag, 19. August
09.00 Eucharistiefeier

Samstag, 20. August
17.00 bis 17.30 Beichtgelegenheit
18.00 Eucharistiefeier
Jahrzeit für Edwin Duner-Schraner

Nach oben

Kräutersegnung am Fest Maria Himmelfahrt

Seit über tausend Jahren werden an diesem Tag Heilkräuter zum Gottesdienst gebracht und gesegnet. Die Heilkraft der Kräuter soll durch die Fürbitte der Kirche dem ganzen Menschen zum Heil dienen. Dieses Heil ist an Maria besonders deutlich geworden. Deshalb bezieht die Liturgie die Aussagen der Schrift über die göttliche Weisheit auf Maria und bringt Blumen und wohlriechende Kräuter herbei, um sie zu ehren.

Nach oben

Nicht vergessen!

Anmeldeschluss Pfarreiausflug Mittwoch, 17. August 2005
Anmeldungen sind zu richten an: Josef Jetzer, Härtestrasse 14, Tel. 056 493 14 83

Nach oben

175 Jahre Kirchweihe 

Adressen von Priestern und Ordensleuten aus Fislisbach
Zu unserem Fest vom 22. und 23. Oktober möchten wir alle Priester und Ordensleute, welche aus unserer Gemeinde stammen, einladen. Von einigen sind uns natürlich die Namen und Adressen bekannt. Andere kennen wir vielleicht noch nicht. Sollten Sie Priester oder Ordensleute kennen, welche aus unserer Gemeinde sind und Sie Kontakt haben, bitten wir Sie, uns deren Adressen mitzuteilen.
Ihre Mitteilung bitte an Pfarrer Norbert Lang, Dorfstrasse 11 oder Josef Seeholzer, Jurastrasse 2.
Haben Sie alte Fotos unserer Pfarrkirche?
Zur Ergänzung unserer Ausstellung über die Geschichte unserer Pfarrkirche suchen wir noch alte Fotos. Sollten Sie noch im Besitze sein von alten Fotos unserer Kirche oder auch von früheren kirchlichen Anlässen, so bitten wir Sie, sich mit Paul Holenstein in Verbindung zu setzen (Schulstrasse 2a, Tel. 056 493 61 10).

Kirchenpflege, J. Seeholzer

Nach oben

Erstkommunionausflug

Am Mittwochnachmittag, 29. Juni spendete uns Herr Pfarrer Lang in der Kirche den Reisesegen. Voller Erwartung bestiegen 29 Kinder, zusammen mit Herrn Pfarrer Lang, Frau Agnes Winkler und mir, den Brumann Reisebus. Die Fahrroute am Bildschirm zu verfolgen, war für einige Kinder spannend. Bei schönem Wetter fuhren wir über die Staffelegg nach Wittnau. In der Alten Mühle wurden wir herzlich begrüsst und in zwei Gruppen eingeteilt.
Zu Beginn der Mühleführung standen wir an einem grossen Kornberg. Das Korn stammt alles von Bauern aus den Gemeinden der Region. Welch Vergnügen, darin herumzuwühlen! Wie aus diesen groben, rauen Körnern, feines köstliches Mehl wird, erfuhren wir auf diesem Rundgang und man sah es den Kindern an! Beim Wasserkraftwerk gab es nichts zu schlecken, aber spannend war es auch. Vom lieblichen Anfang beim Ententeich, bis hin zu den dick verkalkten Wänden im innern des Gebäudes gab es viel Interessantes zu sehen und zu hören. Zum Abschluss kamen wir in den Genuss von herrlichen, kleinen Brötchen und kühlem Apfelsaft. Wir bedankten uns mit dem kräftig gesungen Lied: Weizenkörner, Trauben. Weiter ging die Reise nach Bözberg ins Restaurant Vierlinden. Wegen eines Gewitterregens konnten wir unser Glace nicht draussen geniessen. Die Kinder störte dies wohl wenig und bald war es wieder trocken und sie spielten draussen. Mit einem lustigen Video verging die Fahrt nach Fislisbach viel zu schnell. Bei schönem Sonnenschein verabschiedeten wir uns. Ein schöner Nachmittag, zum Abschluss eines intensiven Jahres. Vielen Dank, liebe Kinder!

Eure Katechetin Lilli Burkart

Nach oben

Stellungnahme der Kirchenpflege zur Harmonisierung der Feiertage

Brief vom 28. Juni 2005 an das Departement des Innern des Kantons Aargau:
Mit Erstaunen haben wir Ihrem Bericht vom 2. März 2005 entnommen, dass bei der Harmonisierung der Feiertagsregelung vor allem katholische Feiertage abgeschafft werden sollten.
Mit diesen einseitigen Harmonisierungsvorschlägen sind wir aus folgenden Gründen nicht einverstanden:
Der Kanton Aargau besteht aus verschiedenen Regionen mit unterschiedlichen Kulturen und vielen kirchlichen und politischen Traditionen. Wir sind daher der Meinung, dass gerade diese kulturelle, kirchliche und politische Vielfalt den Kanton prägt und auszeichnet und daher unter allen Umständen bewahrt werden sollte.
Der Kanton Aargau respektive die Aargauer sind keine "Städter". Eine Harmonisierung der Feiertage mit den "städtischen" Kantonen Basel und Zürich ist daher unverständlich. Eine Harmonisierung mit den anderen angrenzenden Kantonen Solothurn, Luzern und Zug würde wesentlich mehr Sinn machen.
Eine Feiertagsharmonisierung, die fast ausschliesslich zu Lasten der katholischen Bevölkerung geht, ist inakzeptabel.
Umfragen bei den hiesigen Gewerbetreibenden haben ergeben, dass durch die unterschiedliche Regelung keine oder nur unwesentliche wirtschaftliche Nachteile entstehen. Deshalb ist das wirtschaftliche Argument für eine Harmonisierung nicht stichhaltig. Eine nur noch auf Wirtschaftlichkeit und Produktivität ausgerichtete Feiertagsregelung würde in der heute schon gefühlsarmen und kommerzialisierten Welt ein weiteres falsches Signal geben. Tage der Besinnung und Ruhe sind heute wichtiger denn je.
Insbesondere Fronleichnam und Allerheiligen sind kirchliche Feiertage mit langjähriger Tradition und hoher Bedeutung. Die grosse Zahl der Erwachsenen und Jugendlichen, die jedes Jahr an der Fronleichnamsprozession teilnimmt und an Allerheiligen ihrer verstorbenen Angehörigen auf dem Friedhof gedenkt, zeigen, dass diese kirchlichen Traditionen unbedingt bewahrt werden müssen.
Es wäre sehr verhängnisvoll diese kulturelle, regionale Vielfalt und die kirchlichen Traditionen zu "harmonisieren". Wir sehen weder Gründe noch eine Notwendigkeit dafür. Wir bitten Sie daher dringend, von einer Veränderung der Feiertagsregelung abzusehen.
Nach oben