Pfarrblatt Nr. 29/30    14. Juli 2002

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Gottesdienste    Abwesenheit des Pfarrers    Fastenopfer    Vereinsreise der FMG Fislisbach am 20. 6. 02    Senioren    Fortsetzung des Kurzberichtes über den Bau des Vereinshauses 1935   

Gottesdienste

15. Sonntag im Jahreskreis
Aushilfe: Pfr. Jossen aus Beromünster

Samstag, 13. Juli
17.00 bis 17.30 Beichtgelegenheit
18.00 Eucharistiefeier
Jahrzeit für Fritz und Berta Schwegler-Holzscheiter, Kinder und Eltern / Josef, Hermann und Anna Heimgartner / Agatha Koch-Schibli

Sonntag, 14. Juli
10.00 Eucharistiefeier

Mittwoch, 17. Juli
09.00 Rosenkranz

Donnerstag, 18. Juli
09.00 Rosenkranz

Freitag, 19. Juli
09.00 Rosenkranz  

16. Sonntag im Jahreskreis
Aushilfe: Steiler Missionar aus Steinhausen

Samstag, 20. Juli
17.00 bis 17.30 Beichtgelegenheit
18.00 Eucharistiefeier

Sonntag, 21. Juli
10.00 Eucharistiefeier

Mittwoch, 24. Juli
09.00 Rosenkranz

Donnerstag, 25. Juli
09.00 Rosenkranz

Freitag, 26. Juli
09.00 Rosenkranz

Samstag, 27. Juli
17.00 bis 17.30 Beichtgelegenheit
18.00 Eucharistiefeier
Jahrzeit für Josef Müller-Peterhans / Franz und Anna Muff-Schibli / Roger Wettstein

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Abwesenheit des Pfarrers

Während meiner Abwesenheit bis zum 6. August, wende man sich bei einem Todesfall an Frau Agnes Winkler Tel. 056 493 24 72

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Fastenopfer

Pfarreiergebnis
per 31. August 2000   Fr. 9510.00
per 31. August 2001   Fr. 8900.00
per 26. Juni 2002   Fr. 12865.00

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Vereinsreise der FMG Fislisbach

am 20. 6. 02

Die diesjährige Vereinsreise führte 20 Teilnehmerinnen ins Museum Mühlerama nach Tiefenbrunnen. Mit Postauto und Zug fuhren wir am frühen Nachmittag nach Tiefenbrunnen. Dort wurden wir in der Backstube des Mühlerama von einem pensionierten Bäcker erwartet. Er zeigte uns, wie man aus einem, zwei bzw. drei Strang Teig Zöpfe flechten kann. Aus bereits vorbereitetem Brot-Teig konnten wir Frauen das Flechten selbst probieren und die Brote nach Wunsch mit Teig-Rosen und Teig-Blättern verzieren.
Während die selbstgeformten Zopf-Brote im Ofen waren führte uns ein ebenfalls pensionierten Müller durch die sich über vier Stockwerke erstreckende Mühle. Auf diesem Rundgang erfuhren wir alles Wissenswerte über den Weg vom Korn zum Mehl. In der Mühle werden heute noch 60 Tonnen Mehl pro Jahr produziert und verkauft. Nach einer kurzen Trinkpause fuhren wir an diesem heissen Nachmittag zum Hauptbahnhof Zürich. Im Restaurant "Arcade" waren Tische für uns reserviert und wir konnten bei feinen Salaten, Sandwiches und Kuchen den interessanten Nachmittag ausklingen lassen, bevor wir mit dem Zug wieder nach Hause fuhren.
Den beiden Organisatorinnen an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank!

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Senioren

Donnerstag, 18. 07. 02, 08.00 Uhr
Treffpunkt: Post Gugger
Halbtagswanderung, Routenwahl vor Ort durch Wanderleitung

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Fortsetzung des Kurzberichtes über den Bau des Vereinshauses 1935

Am 16. Juni 1935 - Dreifaltigkeitssonntag - war die 2.te Kirchgemeindeversammlung. Gleich am Anfang nach der Aufzählung der Traktanden verlangte Peterhans Albin, ob im Verschiedenen das Vereinshaus zur Sprache käme, da er nicht an der Sitzung war. Obwohl vorsitzender Vize-Präsident Hr. Peterhans Walter, Förster, dies bejaht hatte, verlangte Peterhans Albin, diese Angelegenheit in ein Traktandum umzuwandeln. Damit meinte er, dass es noch einmal zurückgestellt werde, weil er sein Zeit nicht hatte, da Versammlung der Radfahrerverein und Fussballclub waren, war er abwesend. Herr Lehrer Laube betonte, dass er das Vorgehen von Peterhans Albin nicht verstehen könne, man habe noch nie eine Gemeindeversammlung hinten beim Verschiedenen angefangen, damit war Peterhans Albin erledigt. Doch Peterhans Albin wusste nur zu nörgeln, bis schliesslich Herr Wettstein Ernst, Baumeister und Kirchenpfleger ............... ganz klar sagte, das hat dann den Ausschlag gegeben, dass Peterhans Albin 2 Tage später den Austritt auch gab. Bei der Abstimmung wurde mit 3/4 Mehrheit der Umbau der Scheune in ein Vereinshaus beschlossen. Auf Sonntag, den 7. Juli, abends 8.5 Uhr hat unser Hochw. Herr Pfarrer Beck die Mitglieder des kath. Männervereins und der Jungmannschaft zu einer Sitzung eingeladen und gab uns über den Bau Auskunft. Hochw. Herr Pfarrer Beck sagte, dass der Bau nicht über 15'000 Fr. zu stehen komme und dass er solange an die Schuld bezahle, als er Pfarrer von Fislisbach sei. Dann stellte er den Fislisbachern, die ihm zugestimmt hatten, den besten Dank aus.

Am Montag, den 8. Juli wurde mit dem Vereinshaus begonnen und da bis heute, den 21. Juli 1935 so schön gearbeitet wurde, dass das Fundament fertig ist, und das in vielen freiwilligen Arbeitsstunden. Wie es noch weiter geht, weiss ich nicht. Mit Freude und Begeisterung haben viele gearbeitet von ... bis 10 Uhr, tags durch auch, so dass der Bau vorwärtsgeht und vielleicht bis Oktober fertig ist.
Und nun der Dank.- Der erste gebührt Hochw. Herrn Pfarrer Beck, der ja viel mit Kopf, Pickel, Schaufel, Schlegel, ... und Zange gearbeitet hat, dann den Mitgliedern der kath. Jungmannschaft und der Jungwacht, auch den Baumeistern Herrn Wettstein Ernst nicht zu vergessen, sowie Herrn Peterhans Leodegar ... Mitglied.
Nun ist mein Bericht erledigt und ich glaube, dass viele, wenn die Mauern einst verfallen sind und dieser Bericht zum Vorschein kommt, noch staunen werden, wies gegangen ist, bis der Bau da war.
Ich übergebe das weitere, was noch alles kommen mag auch in die Hände der hl. Dreifaltigkeit, wie unser Hochw. Herr Pfarrer Beck die Abstimmung am Dreifaltigkeitssonntag, am 16. Juni 1935.

Fislisbach, 21. 7. 35
Koller Coelestin, geb. 1894

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