24. Februar 2008: Ökumenischer Suppentag

24. Februar 2008: Ökumenischer Suppentag

10.30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst in der katholischen Kirche Fislisbach, Kollekte zu Gunsten des Projektes "Unsere grosse Sorge: der Lauibach"
10.30 Uhr Fiire mit de Chliine im kath. Pfarrhaus
10.30 Uhr Kinderkirche/Sunntigsfiir für Schulkinder im Vereinshaus
11.30 Uhr Suppentag im katholischen Kirchgemeindehaus
Suppenessen zu Gunsten des Projektes "Unsere grosse Sorge: der Lauibach"

 

Unsere grosse Sorge: der Lauibach
 

Wir Schwestern vom Dominikanerinnenkloster in Weesen wollen die Sanierung des Lauibachs vorfinanzieren, um die Gefahr für unser Kloster baldmöglichst abzuwenden.
Die Sorge und die Angst von uns Schwestern, der Lauibach könnte das Klostergelände wieder überfluten und schwere Schäden anrichten, zieht sich fast durch die ganze Geschichte des Klosters. Im August 2005 wurde die Gefahr besonders gross, als Weesen von einem schweren Unwetter heimgesucht wurde. Der Lauibach, meistens ein schwaches Rinnsal, wurde zum reissenden Bergbach. Der Wasserfall direkt hinter unserem Kloster tobte drohend, und der Durchlass unter dem Haus Fischerstube vermochte die Wassermassen nicht mehr zu fassen, so dass sie

sich über die Strasse ergossen und auch in den Klostergarten eindrangen. Im Backraum, wo eben der neue Hostienbackautomat aufgestellt worden war, fügte das Wasser der Hostienbackofen beträchtlichen Schaden zu. Auch weitere Räumlichkeiten standen unter Wasser. Dank grosszügiger Hilfe vieler Gönner konnte das Kloster die schweren Schäden aber beheben. Doch im nächsten Jahr 2006 am Bettag, schwoll der Lauibach wieder bedrohlich an, und wir Schwestern befürchteten das Schlimmste. Mit Hilfe der Feuerwehr brachten wir wertvolle Kunstgegenstände in Sicherheit. Zum Glück gingen die Niederschläge und damit das Hochwasser zurück, ohne Schäden anzurichten. Immerhin, der Schreck steckte uns Schwestern in den Knochen.
Es war uns nach dem Hochwasser 2005 klar, dass der Lauibach möglichst sofort saniert werden sollte. Natürlich ist das nicht die alleinige Aufgabe des Klosters. Die Gemeinde hat die Planung an die Hand genommen. Ein Sanierungsprojekt liegt jetzt vor. Dessen Verwirklichung könnte sicher aber verzögern, wenn das Perimeterverfahren sich über längere Zeit hinziehen würde. In Absprache mit der Gemeinde als Bauherrin des Sanierungsprojektes haben wir Schwestern beschlossen, das Unternehmen vorzufinanzieren. So wird es möglich, die Bachverbauung unmittelbar hinter dem Kloster sofort, noch im Frühjahr 2008, an die Hand zu nehmen. An diesem sofortigen Vorgehen ist uns Schwestern enorm viel gelegen, ist doch das Kloster durch den Lauibach unmittelbar bedroht. Abklärungen des beigezogenen Ingenieurbüros haben auch gezeigt, dass die letzten beiden Hochwasser die Gefahrensituation wesentlich verschärft haben.
Wir Schwestern sind dankbar für die Unterstützung aus Fislisbach und freuen uns sehr dass sie unser Projekt für den Suppentag gewählt haben.

 

Bilder Schwestern / Kloster
 

 
Bilder Überschwemmung 2005